Seit Monaten streiten Politik, Mineralölfirmen und Autohersteller, wer denn nun an der verpatzten Einführung des Bio-Kraftstoffs E10 schuld ist. Denn Deutschlands Autofahrer wollen das angebliche Biobenzin mit 10 Prozent Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen nicht in den Tank füllen. Statt dessen tanken sie weiterhin das alte Superbenzin, was die Mineralölfirmen vor große logistische Herausforderungen stellt. Im Osterverkehr droht nun einigen Tankstellen das Benzin auszugehen.

Neben dem E10-Flop müssen Aral, Shell und Co. auch noch erklären, warum der Benzinpreis vor dem Osterreiseverkehr wieder einmal besonders hoch ist. Im bundesweiten Schnitt kostet ein Liter Super E10 laut ADAC derzeit 1,579 Euro. Für die hohen Preise können die Mineralölfirmen diesmal nichts: Denn die anhaltenden Unruhen in Nordafrika treiben den Ölpreis in die Höhe. Zudem sinken die Benzinlagerbestände, was den Druck auf den Ölpreis zusätzlich erhöht.

Doch die verpatzten E10-Einführung könnte die Benzinpreise mittelfristig erhöhen. Warum das so ist, lesen Sie in meinem Hintergrund-Artikel auf manager magazin Online: E10 lähmt das Ostergeschäft der Tankstellenketten

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