Darstellung mehrerer Social Media Logos auf Holzlöffeln

Wie manager magazin in sozialen Netzwerken Gas gibt

Je eine Viertelmillion User folgen manager magazin auf den sozialen Netzwerken Xing, LinkedIn, knapp 130.000 auf Facebook. Sie bekommen dort Updates zu den neuesten Stories, Aufdeckungsgeschichten und Paid-only-Inhalten. Sie diskutieren, bewerten, haben auch mal Fragen zu ihren Abos oder zu Redaktionsabläufen – kurzum: Sie sind eine aktive, wissbegierige Community. Sie hat es verdient, mit einer klaren Strategie für soziale Netzwerke mit Informationen versorgt zu werden.

Bislang waren die internen Regelungen zur Info-Versorgung unserer Social-Fans aber eher kleinteilig: Insgesamt drei Kolleg*innen teilten sich meist die Arbeit des Kurzteaser-Schreibens und Verlinkens. Sie machten das jahrelang sehr erfolgreich. Doch im Zuge unseres umfassenden Relaunchs im Juli 2020 wollte mein Chef die Social Media-Leitung neu organisieren. Er gab mir den Zuschlag, ein paar Dinge zu vereinheitlichen.

Bei Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing zähle ich (halb)privat zu den sehr frühen Nutzern. Mich haben neue Formen der Kommunikation schon immer interessiert. Ich habe etwa auch früh über den Aufstieg von Facebook berichtet. Und ich betrachtete die sozialen Netzwerke als eine Spielwiese, um meine Inhalte auf neuem Weg in die Welt zu tragen. Deshalb habe ich durchaus Erfahrung im Formulieren von knackigen Kurztexten für soziale Netzwerke: Es ist eine eigene Form des Storytellings, aber eine zunehmend wichtige.

Strategie für soziale Netzwerke – aus einer Hand

Es macht allerdings einen Unterschied, ob man ein bis zwei Tweets und Nachrichten pro Tag privat rausposaunt – oder je Kanal mindestens sieben pro Tag mit bestimmten Vorgaben. Ich konnte dabei glücklicherweise auf den guten Vorarbeit meiner Vorgänger*innen aufbauen.

Jetzt entwickle ich Schritt für Schritt eine neue Kommunikationsstrategie für manager magazin, die im Einklang mit dem neuen Markenleitbild steht. Bloß unseren Instagram-Kanal, den es erst seit knapp einem Jahr gibt, lasse ich in den Händen eines kundigen Kollegen aus der Bildredaktion.

Denn mit dem Relaunch will manager magazin auch seine Positionierung als Deutschlands wichtigstes Medium für Wirtschaftsaufklärung stärken. Deshalb habe ich mir einen klaren Fahrplan überlegt. Ich entwickle Vorgaben, zu welcher Uhrzeit wir welche Themen spielen und mit welcher Strategie für soziale Netzwerke wir punkten können. Wir bewerben gezielt bestimmte Stories via Facebook. Die Effektivität dieser Maßnahmen werde ich genauer unter die Lupe nehmen.

Noch in diesem Sommer wird es interne Wortwahl-, Formulierungs- und Posting-Richtlinien geben, um die Konsistenz in der Markenführung sicherzustellen. Dabei werde ich einen nicht immer ganz einfachen Spagat zwischen Vorgaben und kreativem redaktionellem Freiraum hinkriegen müssen.

Zur Entwicklung dieser Vorgaben werde ich nicht nur analysieren, welche Posts besonders hohe Klick- und Engagement-Raten erzielt haben. Ich werde auch bei Xing, Facebook und LinkedIn nachfragen, ob sie eigene SEO-Grundlagen bereitstellen. Das würde uns helfen, die gezieltere Verbreitung der Nachrichten bei der jeweiligen Zielgruppe zu sichern.

Ich halte sie dazu auf diesem Weg auf dem Laufenden, soweit es nicht allzu viele Details interner Abläufe berührt. Schließlich bietet mein Arbeitgeber “Wirtschaft aus erster Hand” – und nicht “Social Media Interna aus erster Hand”.

1 Kommentar zu “Wie manager magazin in sozialen Netzwerken Gas gibt

  1. Pingback: Social Media-Feinschliff bei manager magazin - Wilfried Eckl-Dorna

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