VWs einstiger Angstgegner Hyundai war für die Wolfsburger zuletzt wenig furchteinflößend. Bei den Koreanern lief das Jahr 2016 alles andere als rund. Wochenlange Streiks lähmten die Produktion in der Heimat. Beim globalen SUV-Boom hinkt der fünftgrößte Autohersteller der Welt hinterher. In den Schwellenländern, lange einer der Wachstumsmotoren des Autoherstellers, schwächelte der Absatz.

Die Folge: Zum zweiten Mal hintereinander hat Hyundai im vergangenen Jahr die eigenen Erwartungen verfehlt, zum vierten Mal in Folge sank der Gewinn. Das dürfte die lange so erfolgreichen Südkoreaner ziemlich wurmen. Denn für 2017 zeigen sie sich mehr als ehrgeizig. Auf 8,25 Millionen Neuwagen, also um knapp fünf Prozent, soll der Absatz von Hyundai- und Kia-Modellen weltweit steigen. Neue Modelle und eine bessere Strategie bei Geländewagen sollen den Autohersteller nach vorne bringen.

Wird Hyundai seinem Firmenmotto gerecht?

Dabei warnt der Konzernchef in seiner Neujahrsansprache , dass sich die Branche auf größere Unsicherheiten einstellen sollte. Manche Branchenkenner meinen, dass der Autobauer zu hohe Ziele setzt. Mit guten Vorzeichen startet Südkoreas Auto-Großmacht also nicht ins neue Jahr. Doch das kann einen Konzern, dessen Mitarbeitermotto „Hyundai Fighting!“ lautet, wohl nicht beeindrucken.

Wo genau Hyundai seine Chancen sieht und was im vergangenen Jahr schief ging, habe ich auf manager-magazin.de kurz beschrieben. Den kompletten Artikel finden Sie hier.

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