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Ein Experte erklärt, warum Peugeot bei Opel knallhart sanieren muss

Seit fast 90 Jahren gehört Opel zum amerikanischen Autoriesen General Motors. Im vergangenen Jahrzehnt wurden die Amis mit der deutschen Traditionsmarke nicht glücklich. Jahr um Jahr Verluste, mieses Image, ein missglückter Verkaufsversuch an einen Zulieferer: Die jüngere Geschichte der Traditionsmarke mit Sitz in Rüsselsheim verlief eher turbulent.

Nun will GM wohl die Bürde Opel loswerden – durch einen Verkauf an die PSA-Gruppe, zu der die Marken Peugeot und Citroen gehören. Noch ist der Deal nicht in trockenen Tüchern, doch er wirft schon einige schwierige Fragen auf. Etwa, wie viele Arbeitsplätze durch das Zusammengehen bedroht sein könnten.

Genau dazu habe ich einen Branchen- und Frankreichkenner befragt: Marc Staudenmayer hat viele Jahre als Berater in Frankreich gearbeitet und dabei auch die französischen Autobauer PSA und Renault beraten. Er sieht schwere Zeiten auf Opel zukommen: Denn für PSA macht die Übernahme nur Sinn, meint Staudenmayer, wenn die Franzosen die deutsche Traditionsmarke knallhart sanieren. Rund 10.000 Arbeitsplätze könnten dabei bei Opel wegfallen, schätzt der Berater. Allzuviel seien die Job- und Standortgarantien bis 2020 nicht wert, erläutert er im Interview.

Staudenmayer hat auch noch eine klare Meinung zum möglichen Kaufpreis: Der dürfte zwar neunstellig ausfallen, meint er – ist aber trotzdem eher symbolisch.

Warum, lesen Sie im Interview.

Ich bin Wirtschaftsjournalist, entwickle Online-Inhaltsformate und schreibe am liebsten Business-Berichte mit Biss - erzählt in der jeweils passenden Inhaltsform. Dafür nutze ich alle Möglichkeiten, die das Handwerkszeug des Online-Qualitätsjournalismus hergibt. Angeeignet habe ich mir das in mehr als einem Dutzend Jahren beim SPIEGEL-Verlag und der Verlagsgruppe Handelsblatt.

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