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Hummerstückchen auf Avocadocreme – und das alles für ein neues SUV

Der genaue Veranstaltungsort: Geheim – bis auf das Berliner Hotel, das als Treffpunkt diente. Die Anreise: Bequem im schwarzen VIP Bus. Das Entrée: Abgedunkelt, dafür aber ziemlich laut. Der erste Eindruck: Hummerstückchen auf Avocadocreme, direkt in den Mund geschoben. Der Aufwand: Immens, bis hin zur aus Eisblöcken gezimmerten Bar. Die Verpflegung: Die teuersten Zutaten der europäischen Küche waren gerade gut genug. Die Gelegenheit: Einmalig.

Denn die Geburtsstunde einer neuen Automarke können europäische Autojournalisten nur höchst selten miterleben. Das war am 20.Oktober 2016 anders. Im ehemaligen Berliner Bahnhof “The Station” präsentierte der chinesische Autokonzern Geely das erste Fahrzeug seiner neu gegründeten Automarke Lynk & Co. Für europäische Ohren klingt das eher nach Smartphone-App. Doch Geely startet damit den ersten ernsthaften Versuch eines chinesischen Autoherstellers, auch auf den Automärkten in Europa und den USA mitzumischen.

Geely geht dabei ziemlich strategisch vor. Denn seine Autos baut Lynk & Co auf einer Plattform auf, die Geely gemeinsam mit Volvo entwickelt hat. Die schwedische Traditionsmarke gehört seit 2010 zu Geely – und ist dank chinesischer Kapitalinfusion wieder quicklebendig. Punkten will Lynk & Co dabei mit besonderer Vernetzung.

Der pompöse Erstauftritt in Berlin bot seltene Einblicke in eine Welt, die Europäern im eigenen Kontinent sonst eher verschlossen bleibt. Denn Lynk & Co präsentierte sich völlig anders als hiesige Autohersteller – und das wohl mit gutem Grund. Nur eine Handvoll deutscher Journalisten waren zu dem Event geladen – ich war einer von ihnen.

Meine komplette Reportage über den Lynk & Co Launch lesen Sie hier auf manager-magazin.de. Viel Spass beim Eintauchen in die wohl längstdauernde Auto-Neuvorstellung dieses Jahres.

Ich bin Wirtschaftsjournalist, entwickle Online-Inhaltsformate und schreibe am liebsten Business-Berichte mit Biss - erzählt in der jeweils passenden Inhaltsform. Dafür nutze ich alle Möglichkeiten, die das Handwerkszeug des Online-Qualitätsjournalismus hergibt. Angeeignet habe ich mir das in mehr als einem Dutzend Jahren beim SPIEGEL-Verlag und der Verlagsgruppe Handelsblatt.

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