So stellt sich der niederländische Energieversorger Tennet eine künstliche Insel in der Nordsee vor. Foto: Tennet/PR

Die Eckdaten klingen, nun ja, etwas größenwahnsinnig: Sechs Kilometer Grundfläche, einen Park, Gebäude für 2000 Leute und einen eigenen Hafen  soll jene künstliche Wind-Insel haben, die der niederländische Energieversorger Tennet in einigen Jahrzehnten in die Nordsee setzen will. Das Eiland soll, so hoffen die Holländer, den Strom der umliegenden Windparks bündeln und die Wartung der Offshore-“Spargel” erleichtern.

Üblicherweise beschäftige ich mich ja eher mit der deutschen Autoindustrie. Doch da diese nun mit Volkswagen an der Spitze in Richtung Elektroauto umschwenkt, spielen in der Branchen-Berichterstattung auch Energie-Themen eine wichtigere Rolle. Deshalb mache ich diesmal thematische einen Ausflug auf hohe See – und spinne etwas Seemannsgarn weiter, dass die Niederländer vor kurzem mit Zeichnungen und einem Video in die Welt setzten.

Beamte finden Idee einer Wind-Insel offenbar reizvoll

Energiewende-Deutschland käme ein solches Energie-Inselchen durchaus gelegen. Denn es könnte den Strom aus den Windfarmen abseits der Küsten kostengünstiger machen. Deshalb habe ich beim Wirtschaftsminsterium nachgefragt, was denn die Beamten von einem solchen Plan halten. Die Antwort war erstaunlich positiv: Zwar warnt das Ministerium noch vor einer Reihe Hürden, doch insgesamt stehen es dem Vorschlag eher wohlwollend gegenüber.

Was genau das Projekt beinhaltet, wann es starten könnte, und was ein wichtiger Windkraft-Verband dazu sagt, können Sie in meiner Story auf manager-magazin.de nachlesen.

Ich bin Wirtschaftsjournalist, entwickle Online-Inhaltsformate und schreibe am liebsten Business-Berichte mit Biss - erzählt in der jeweils passenden Inhaltsform. Dafür nutze ich alle Möglichkeiten, die das Handwerkszeug des Online-Qualitätsjournalismus hergibt. Angeeignet habe ich mir das in mehr als einem Dutzend Jahren beim SPIEGEL-Verlag und der Verlagsgruppe Handelsblatt.

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