Von offizieller Seite aus hieß und heißt es: Bitte warten. Frühestens Ende des Jahres 2018 will Tesla in Deutschland Model 3-Testwagen rausrücken, erfuhren mein Kollege und ich bei mehrfachen, vorsichtigen  Nachfragen. Die Begründung war durchaus nachvollziehbar: Die Wagen müssen noch für Europa adaptiert werden. Tesla scheut sich wie alle Autohersteller davor, Journalisten in halbfertig angepasste Fahrzeuge zu setzen, bei denen noch nicht alles wie geplant funktioniert und getestet ist.

Doch wir wollten das Auto, das mit seinen Produktionsproblemen ständig die Schlagzeilen beherrscht, lieber früher in Augenschein nehmen. Schließlich ist der Elektro-Wagen mit knapp 40.000 Euro Basispreis eine rollende, emissionsfreie Kampfansage an die deutsche Premium-Mittelklasse. Monatelang haben mein Kollege und ich uns darum bemüht, zumindest für ein paar Stunden eines Model 3 habhaft zu werden. Einmal hätte es fast geklappt, da stand ein aus den USA importiertes Model 3 im süddeutschen Raum zum Verkauf. Doch an Journalisten-Testfahrten war der Verkäufer nicht interessiert.

Tesla Model 3 mit Fahrspaß – und sichtbaren Produktionsmängel

Letzlich kam uns der Zufall zu Hilfe: Ein manager-magazin.de Leser erwähnte beiläufig in einer Mail, dass er ein Model 3 aus den USA importiert habe – falls wir Lust hätten, könnten wir das Auto gerne mal probefahren. Klar, dass ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte.

Einen Acht-Stunden-Tag hatte ich für den Test zur Verfügung. Einige Produktionsmängel stachen bei dem Model 3 zwar auf den zweiten Blick ins Auge. Doch insgesamt ließ sich der Wagen problemlos fahren, der Elektroantrieb machte auf Anhieb Spaß – und kam auch bei einem kurzen Sprint auf Tempo 215 nicht aus dem Tritt.

Den ausführlichen Test können Sie hier nachlesen – viel Vergnügen!

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