Der 16.06.2016 war ein Schicksalstag für den Volkswagen-Konzern und seinen Chef Matthias Müller: Exakt zur Mittagszeit stellte Müller die Marschroute des 600.000-Mitarbeiter-Riesen für die kommenden Jahre vor. Seine „Strategie 2025“ weicht in vielen Punkten deutlich vom bisherigen Weg ab. Statt weltgrößter Autohersteller mit den zufriedensten Kunden zu werden gibt’s nun neue Zielvorgaben. VW soll zum Klassenbesten in der neuen Autowelt werden. Bei Elektroautos, bei neuen Mobilitätsdiensten wie Carsharing, aber auch bei der Profitabilität will VW ganz an die Spitze fahren.

Matthias Müllers neue Freiheiten

Zwar waren die wichtigsten Eckpfeiler von Müllers Masterplan bereits vorab bekannt. Doch die 45 Minuten lange Rede enthielt noch eine Reihe an spannenden Details und neuen Ansätzen. Soll wollen die Wolfsburger ihre internen Zuliefereraktivitäten, die sogenannten Komponentenwerke, in ein eigenes Unternehmen ausgliedern. Jenes Team, das bei VW gewinnbringende Mobilitätsdienste ersinnen und umsetzen soll, erhält bei dem Konzern bislang ungekannte Freiheiten.

Die Leser von manager-magazin.de konnten den Event, an dem Müller künftig gemessen werden wird, fast in Echtzeit mitverfolgen. Denn ich habe für die Präsentation einen kleinen, aber feinen Newsticker beschickt. Der berichtet nicht nur, was Müller sagte – sondern wertet auch schnell, was wirklich neu und was nur rhetorisch geschickt ist. Den Ticker können Sie hier nachlesen.

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