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Opel-Chef Reilly: In Europa keine weiteren Einschritte notwendig

Auch nach dem erfolgreichen Börsengang der Konzernmutter General Motors sieht Opel-Chef Nick Reilly keinen Grund, die Sanierung des deutschen Autobauers zu beschleunigen. „Alles in allem sind wir bei der Restrukturierung des Europageschäfts im Plan“, sagte Reilly im WirtschaftsWoche-Interview mit meinem Kollegen Franz Rother und mir. „Wir sind hochmotiviert und konzentriert, um möglichst schnell in die Gewinnzone zurückzukehren. Sollten wir das schon 2011 schaffen, wäre das sehr positiv“. Nachbessern müsse er bei seinem Sparkurs nicht, so

Opel-Chef Reilly erleichtert über erfolgreichen Start der GM-Aktie

Nick Reilly, Chef von General Motors Europe und Opel, zeigte sich gegenüber der WirtschaftsWoche erleichtert über den erfolgreichen Börsenstart der Konzernmutter. „Es ist ein sehr wichtiger Tag für uns“, sagte der GM-Topmanager im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Ein Insolvenzverfahren ist kein angenehmes Erlebnis, doch in den USA mussten wir da durch. Doch das ist nun hinter uns“. Der Ausgabepreis von 33 Dollar sei „vielversprechend“, sagte Reilly gegenüber dem in Düsseldorf erscheinenden Magazin. „Er liegt ein

Opels Ampera wird ein Elektroauto für Gutbetuchte

Er schafft Reichweiten bis zu 500 Kilometern, fährt sich spritzig und überzeugte Testfahrer wie etwa wattgetrieben-Autor Franz Rother mit seiner Alltagstauglichkeit: Opels Elektroauto Ampera, das Schwermodell von GMs Volt, rollt zwar erst 2011 Richtung Europa. Doch die ersten Interessenten können das Auto seit wenigen Tagen vorbestellen: Unter http://www.opel-ampera.com/ hat Opel alle Informationen über das Elektroauto zusammengestellt und nimmt erste Reservierungen entgegen. Seinen ePionieren, wie Opel Interessenten tauft, bietet der Autobauer exklusive Neuigkeiten sowie die Möglichkeit

Warum Opel auch ohne Staatshilfen noch Chancen hat

Der Lenkungsrat des Deutschlandfonds lehnt Staatshilfen für Opel offenbar ab. Doch damit steht der krisengeplagte deutsche Autobauer noch nicht vor dem Aus. Welche Optionen Opel ohne die deutsche Staatsgelder bleiben, habe ich mit meinem Kollegen Martin Seiwert aufgeschlüsselt.Kurz vor der endgültigen Entscheidung über Staatshilfen hat Opel einen herben Rückschlag erlitten:  Seit Monaten kämpft Opel-Chef Nick Reilly um diese eine Entscheidung. Anfang des Jahres hat er sein Staatshilfen-Ansuchen um hunderte Millionen auf rund eine Milliarde Euro

Warum Opels Verkaufszahlen Anlass zur Sorge geben

Die Opelaner in Rüsselsheim mussten gestern notgedrungen  Pause machen. Schuld daran ist das Chaos im Luftverkehr. Die Bänder standen einen Tag still, weil aufgrund der tagelangen Luftraumsperre Teile fehlen. Doch auch in den nächsten Monaten drohen der Opel-Belegschaft unfreiwillige Pausen –  ganz ohne Vulkanasche. Die Abwrackprämie hat Opel einen kurzfristigen Absatzschub verpasst. Doch auf Erfolgskurs ist der angeschlagene Autobauer noch nicht, wie aktuelle Verkaufszahlen zeigen. Von Januar bis März erzielte der Autobauer einen Marktanteil von

Opel-Betriebsrat: “Bochumer Werk darf nicht zum Blutspender werden”

Opels Mutter General Motors zahlt ihre US-Staatshilfen früher als erwartet zurück. Doch in Deutschland ist der Autobauer aber noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Opels Verkäufe sind im ersten Quartal eingebrochen. Zudem kämpfen die vier Opel-Standorte um Aufträge. So wehrt sich etwa der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel mit allen Mitteln gegen den drohenden Abzug der vereinbarten Produktion des neuen Astra Caravan. „Das Bochumer Werk darf nicht Blutspender für andere Standorte werden, damit diese überleben können“,

GM zieht zur Opel-Sanierung die Spendierhosen an

Jetzt geht’s also doch mit weniger Geld vom Staat: General Motors verdreifacht seine Geldspritze zur Sanierung seiner Tochter Opel. Die Chancen von GM auf Staatshilfen steigen damit. Doch für GM werden die Aufräumungsarbeiten bei Opel teurer als geplant. Kurz vor der offiziellen Eröffnung des Genfer Autosalons sorgt General Motors (GM) in Deutschland für mächtig Bewegung an der festgefahrenen Staatshilfen-Front. GM sicherte heute morgen zu, 1,9 Milliarden Euro für die Umsetzung von Opels europäischem Zukunftsplan bereitzustellen.

Welche Versprechen GM bei Opel gebrochen und gehalten hat

Jetzt sollen die Opelaner nun doch noch auf die Barrikaden steigen – wenn es nach dem Willen der Gewerkschaften geht. Viel hat man ihnen in den letzten Monaten zugemutet, vieles haben sie ohne gröbere Proteste hingenommen: Kaum Widerstand regte sich gegen den harte Sanierungsplan des Beinahe-Opel-Eigentümers Magna, der die Streichung von einem Fünftel der Belegschaft vorsah. Die Empörung über das Platzen des Opel-Verkaufs in letzter Minute verpuffte nach ein paar Protestmärschen. Selbst die monatelange Wartezeit

Wie sich die Opel-Standorte um Aufträge zanken

Die Sanierung von Opel steht auf wackligen Füßen – nun fangen bereits die Streitigkeiten unter den Betriebsräten an: Klaus Franz, der mächtige Betriebsratsvorsitzende des Opel-Stammwerks in Rüsselsheim, will die Produktion des Kombis Astra Caravan nach Rüsselsheim holen-  und hat wohl auch die GM-Spitze von seinem Ansinnen überzeugt. Der Grund für diesen Winkelzug: Franz braucht dringend neue Aufträge für sein Werk, weil ihm die fix versprochene Produktion des neuen Saab durch die Pleite und den geplatzen

Chaos beim Tauziehen um die Opel-Zukunft

Kein Stellenabbau in Opels Entwicklungszentrum, eine merkliche Annäherung zwischen Betriebsrat und Opel-Führung: Die Opelaner scheinen sich langsam mit ihrer Mutter General Motors und dem neuen Chef Nick Reilly zu versöhnen. Doch der Schmusekurs übertüncht das Chaos hinter den Kulissen: Ob die präsentierten Sanierungspläne tatsächlich halten, steht nach der Ablösung von Fritz Henderson in den Sternen. Plötzlich läuft die Zeit rasend schnell: Eigentlich wollte General Motors erst Mitte Dezember sein detailliertes Konzept für Opel präsentieren. Doch

Bochumer Opel-Werk arbeitet effizienter als Rüsselsheim

Rainer Enenkel, 55, ist ein leidgeprüfter Mann: Als Betriebsratschef des Opel-Werks in Bochum musste er schon oft mit wenig schmeichelhaften Schlagzeilen leben. Oft wurde sein Werk als das schwächste Glied in der Opel-Werkskette bezeichnet. Die Kosten pro Auto sollten angeblich noch über jenen im Werk Antwerpen liegen, in Effizienzvergleichen rangierte das Ruhrpott-Standbein des Autobauers angeblich ganz hinten. Stimmt alles nicht, sagt Einenkel im Interview auf wiwo.de: Bochum soll künftig alleiniger Standort für die Zafira-Produktion werden.

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