Fiats riskantes Spiel mit Chrysler
Fiat-Chef Marchionne legt bei der Übernahme von Chrysler einen Zahn zu. Die Schulden bei der US-Regierung hat Chrysler getilgt, nun peitscht Marchionne den US-Autohersteller an die Börse. Das dürfte der Fiat-Aktie gut tun – doch die Fusion von zwei kriselnden Autoherstellern birgt hohe Risiken. Welche Strategie Marchionne bei Chrysler verfolgt, lesen Sie in meiner ausführlichen...
Wie Ford Volkswagens US-Pläne gefährdet
Volkswagen will zum größten Autohersteller der Welt aufsteigen. Doch bei der US-Offensive tun sich die Wolfsburger schwer. Ausgerechnet der einst marode US-Autobauer Ford hat ein beeindruckendes Comeback hingelegt – und greift in jenem Segment an, das Volkswagen zurückerobern wollte. Die ausführliche Analyse finden Sie auf manager-magazin.de: Ford gefährdet Volkswagens Pläne
Bernanke nimmt EZB-Chef Trichet zum Vorbild
Fed-Chef Ben Bernanke erläutert heute die Zinsentscheidung der US-Notenbank erstmals in einer Pressekonferenz. Amerikas oberster Währungshüter wird nach einer kurzen Rede offene Fragen von Journalisten beantworten, wie es sein europäisches Pendant Jean-Claude Trichet bereits seit Jahren tut. Doch das wird vermutlich der einzige Punkt bleiben, in dem er sich an Trichet orientiert. Denn von der...
Volles Röhren oder Star Wars: Wie Elektroautos klingen werden
Es war geradezu gespenstisch: Eines Abends ging ich zufällig an einem Toyota Prius vorüber, in dem ein Mann saß. Plötzlich setze sich das Hybridfahrzeug wie von Geisterhand angetrieben in Bewegung: Völlig lautlos fuhr der Mann aus seiner Parklücke, erst nach etlichen Metern sprang plötzlich der Benzinmotor an. Solche tonlosen Szenen könnten in wenigen Jahren zum...
Daimler zieht billigen Schlussstrich unter Korruptionsaffäre
Es ist ein Ende mit Schrecken für Daimler: Rund 185 Millionen Dollar soll der Autobauer an die USA überweisen – wegen weitreichender Korruptionsdelikte in insgesamt 22 Staaten. Erste Vorwürfe tauchten bereits 2004 auf. Nun kommt Daimler vergleichsweise billig davon. Doch manche Fragen bleiben offen. Zehn Jahre lang, von 1998 bis 2008, soll Daimler in mindestens...
Die alte Garde der Wall Street gibt auf
In den USA sind die schlimmsten Monate der Finanzkrise zwar vorüber. Doch die zweite Welle des Großreinemachens fegt auch die letzten Vertreter der alten Wall-Street-Garde hinweg. Zwei amerikanische Spitzenbanker haben vor kurzem ihren Rückzug bekanntgegeben – unter höchst unterschiedlichen Voraussetzungen: Ken Lewis, dem Boss der Bank of America, wurde der Druck von allen Seiten zu...
Abgestürzt: Die Finanzkrisen-”Opfer” im Topmanagement
Sie haben Millionen verdient und Milliarden verspielt: Die Finanzkrise brachte zahlreiche hochmütige Manager um ihren gut dotierten Job. Die Liste der Geschassten wird immer länger: Der einst wie ein Popstar angehimmelte Wall-Street-Überflieger John Thain ist seinen Job als Merrill-Lynch-Chef los. Lehman-”Gorilla” Richard Fuld musste ebenso seinen dicken Ledersessel räumen wie die ehemaligen KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier....
GM lässt bei Opel die Muskeln spielen
General Motors entpuppt sich als Spielverderber: Erneut hat GM die Entscheidung über einen Investor für Opel vertagt. Eilig berief die Bundesregierung ein neuerliches Spitzentreffen mit GM-Topmanagern ein. Warum der US-Autoriese gute Gründe für seine Hinhaltetaktik hat, habe ich für wiwo.de analysiert: Warum GM bei Opel die Muskeln spielen lässt
Fords Überlebensrezept in der Krise
Für den US-Autoriesen General Motors rückt die Verstaatlichung immer näher. Gegenspieler Ford tut alles, um sich von seinen insolventen Konkurrenten abzuheben: Der US-Autobauer müht sich nach Kräften darum, aus der Krise Kapital zu schlagen. Ford-Chef Alan Mulally ist bisher standhaft geblieben: Als einziger der „Detroit Big Three“ kommt der Autohersteller bisher ohne staatliche Hilfe aus....
Die Risiken der GM-Insolvenz
Die Gnadenfrist läuft ab: Bis heute Abend muss der angeschlagene Autoriese General Motors zehntausenden Gläubigern einen Schuldenverzicht abtrotzen. Dieses Bravourstück gilt unter Experten als höchst unwahrscheinlich. Dem US-Autobauer bleibt dann nur mehr die Insolvenz – und die birgt nicht nur für Opel enorme Risiken. Genaueres in meinem Artikel auf wiwo.de: Insolvenz von General Motors birgt...
GM-Sanierungsplan ist Rosstäuscherei
Teilverstaatlichung, Beschränkung auf Kernmarken, Schuldenverzicht: General-Motors-Chef Fritz Henderson fährt eine ganze Armada an Sanierungsmaßnahmen auf, um den Autobauer im letzten Moment zu retten. Doch ein Blick auf die Details zeigt: In Wirklichkeit hat Henderson etwas ganz Anderes vor. In meinem Kommentar auf wiwo.de analysiere ich GMs eigentliche Strategie: Hendersons großer Haken im GM-Sanierungsplan
